Ratgeber

Druckdaten für Rollenetiketten richtig vorbereiten

Worauf es bei Druckdaten speziell für Rollenetiketten ankommt: Beschnitt, Stanzkontur, Auflösung, Farbprofil und Weißunterdruck bei transparentem Material. Damit die Produktion ohne Rückfragen startet.

  • Rollenetiketten haben eigene Anforderungen: Stanzkontur, Wickelrichtung und Beschnitt.
  • Transparentes Material braucht für deckende Farben einen separaten Weißunterdruck.
  • Saubere Druckdaten sparen eine Proof-Runde und beschleunigen die Produktion.

Kurzantwort

Worauf es bei Druckdaten speziell für Rollenetiketten ankommt: Beschnitt, Stanzkontur, Auflösung, Farbprofil und Weißunterdruck bei transparentem Material. Damit die Produktion ohne Rückfragen startet.

  • Beschnitt, Stanzkontur und Sicherheitsabstand
  • Auflösung und Farbprofil (CMYK)
  • Weißunterdruck bei transparentem PP
Schrittfolge

Schritt für Schritt zum nächsten Arbeitsschritt

Klar gegliederte Hilfestellung statt langer Textwand.

Schritt 1

Schritt 1

Endformat exakt anlegen (z. B. 100×200 mm) und 2–3 mm Beschnitt rundherum ergänzen.

Schritt 2

Schritt 2

Wichtige Inhalte mit mindestens 2–3 mm Sicherheitsabstand zur Stanzkontur platzieren.

Schritt 3

Schritt 3

Stanzkontur als separate Volltonfarbe auf einer eigenen Ebene anlegen, nicht mitdrucken.

Schritt 4

Schritt 4

Farben in CMYK anlegen; Sonderfarben (z. B. Pantone) klar kennzeichnen.

Schritt 5

Schritt 5

Bilder mit mindestens 300 dpi im Endformat einbetten.

Schritt 6

Schritt 6

Bei transparentem Material Weißunterdruck als separate Fläche definieren, wo Farbe decken soll.

Schritt 7

Schritt 7

Schriften einbetten oder in Pfade umwandeln und die finale Version als PDF/X exportieren.

Einordnung

Was der Ratgeber konkret erklärt

Die wichtigsten Punkte übersichtlich gegliedert.

Beschnitt und Stanzkontur

Rollenetiketten werden gestanzt – die Stanzkontur gehört als separate Volltonfarbe auf eine eigene Ebene, damit sie nicht mitgedruckt wird.

Ein Beschnitt von 2–3 mm verhindert weiße Blitzer an den Kanten, ein Sicherheitsabstand schützt Texte vor dem Anschnitt.

Auflösung und Farbprofil

Legen Sie Farben in CMYK an – RGB wird beim Druck konvertiert und kann sich verschieben.

Platzierte Bilder sollten mindestens 300 dpi im Endformat haben, damit Kanten und Verläufe sauber bleiben.

Weißunterdruck bei transparentem PP

Auf transparentem Material erscheinen Farben sonst durchscheinend. Für deckende Bereiche wird eine separate Weißfläche unter die Farbe gedruckt.

Diesen Weißunterdruck legen Sie als eigene Fläche an; er ist ein kostenpflichtiger Zusatz und läuft über ein Angebot.

Wickelrichtung und Rollenkern

Für die maschinelle Verarbeitung ist die Wickelrichtung relevant – standardmäßig gilt 76-mm-Kern und Standardwicklung.

Wenn Ihr Etikettierautomat eine bestimmte Wickelrichtung braucht, geben Sie sie vor der Produktion an.

Vergleich

Druckdaten-Anforderungen für Rollenetiketten

Die technischen Eckwerte für saubere Druckdaten.

Druckdaten-Anforderungen für Rollenetiketten

Die technischen Eckwerte für saubere Druckdaten.

AnforderungStandardHinweis
Beschnitt2–3 mm rundherumVerhindert weiße Kanten
Sicherheitsabstand2–3 mm zur StanzkonturSchützt Texte und Logos
Auflösungmind. 300 dpiIm Endformat eingebettet
FarbmodusCMYKSonderfarben separat kennzeichnen
StanzkonturVolltonfarbe, eigene EbeneWird nicht mitgedruckt
Weißunterdrucknur transparentes PPSeparate Fläche, über Angebot
DateiformatPDF/X, AI, EPSSchriften eingebettet oder in Pfade
Kurzantworten

Häufige Rückfragen zum Thema

Die Antworten bleiben sichtbar und unterstützen weiterhin FAQ-Schema und Suchintention.

Wie viel Beschnitt brauchen Druckdaten für Rollenetiketten?
2–3 mm Beschnitt rundherum sind üblich. Wichtige Inhalte sollten zusätzlich 2–3 mm Sicherheitsabstand zur Stanzkontur halten.
Was ist Weißunterdruck und wann brauche ich ihn?
Weißunterdruck ist eine Weißfläche, die bei transparentem Material unter die Farbe gedruckt wird, damit Farben decken statt durchzuscheinen. Er ist ein kostenpflichtiger Zusatz und nur bei transparentem PP nötig.
In welchem Farbmodus soll ich anlegen?
In CMYK. RGB-Farben werden beim Druck konvertiert und können sich verschieben. Sonderfarben kennzeichnen Sie separat.
Welches Dateiformat ist am besten?
Bevorzugt PDF/X, AI oder EPS mit eingebetteten oder in Pfade umgewandelten Schriften. Wir prüfen die Daten vor der Produktion technisch.
Verknüpfung

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Nächster Schritt

Wenn der Guide die Entscheidung geklärt hat, sollte der nächste Schritt klar sein.

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